Unsere Haltung

Die Contergan-Tragödie ist und bleibt Teil der Firmengeschichte von Grünenthal. Grünenthal und die Eigentümerfamilie bedauern die Folgen der Contergan-Tragödie sehr. Für Grünenthal ist es von moralischer Bedeutung sich gemeinnützig zu engagieren, um die Lebenssituation der Contergan-Betroffenen nachhaltig zu verbessern.
Wir haben den Anspruch, mit den Contergan-Betroffenen gemeinsam Projekte zu definieren, die eine bedarfsorientierte und konkrete Hilfe darstellen.

Aktuelles

Heute vor 50 Jahren: Der Contergan-Prozess

Vor 50 Jahren, am 27. Mai 1968, begann vor der Großen Strafkammer des Landesgerichts Aachen der sogenannte „Contergan-Prozess". Für die von Contergan betroffenen Familien wie für Grünenthal ist der Prozess ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Tragödie.

 

Verbindungen zwischen Grünenthal und der Conterganstiftung

Vor dem Oberlandesgericht Köln ist am 12. April 2018 das Urteil im äußerungsrechtlichen Streit zwischen dem Contergangeschädigten Andreas Meyer und Karl Schucht, ehemaliger Vorstand der Conterganstiftung und ehemaliges Mitglied der medizinischen Kommission, gesprochen worden.

 

60. Jahrestag der Markteinführung von Thalidomid

Anlässlich des 60. Jahrestags der Markteinführung von Thalidomid in Deutschland, möchten wir unser tiefstes Bedauern zur Thalidomid-Tragödie und den Folgen für betroffene Menschen und ihre Familien zum Ausdruck bringen. Wir wünschten, die Tragödie wäre niemals geschehen.

 

 
 

     

Vermeintliche Entwicklung Thalidomids vor 1954

Die Komplexität der Contergan-Tragödie führt immer wieder zu Fehlinterpretationen rund um die Entwicklung des Wirkstoffs Thalidomid.

 

 

Angebliche Absprachen

Englische Anwälte wollen neue Dokumente gefunden haben, die belegen, dass es geheime Absprachen zwischen der Staatsanwalt bzw. dem Staat und Grünenthal gegeben hätte, die zur Einstellung des Strafverfahrens geführt haben.