Debatte im Europäischen Parlament

Unsere Position ist eindeutig: Es besteht ein etabliertes Netz der finanziellen Versorgung von Thalidomid-betroffenen Menschen in Europa. Die Conterganstiftung*, in die Grünenthal über 100 Millionen Euro eingezahlt hat, unterstützt Betroffene in insgesamt 38 Ländern mit monatlichen Zahlungen zwischen 662 € und 7.480 € einschließlich Betroffene in Spanien, soweit deren Mütter Thalidomid-haltige Präparate von Grünenthal eingenommen haben.

 

WDR Format „die Story“ berichtet über Contergan

Der WDR hat am 28. September 2016 einen etwa 45-minütigen Beitrag über Contergan ausgestrahlt. Im Programmformat „die Story“ und unter dem Episodentitel „Der geheime Deal – Die dunkle Geschichte des Contergan-Skandals“ berichtete der Sender über angebliche Absprachen zwischen Grünenthal und deutschen Behörden.

 

 

Thalidomidbetroffene in Spanien

Jedem spanischen Betroffenen eines Thalidomid-haltigen Medikaments von Grünenthal stehen umfangreiche finanzielle Unterstützungsleistungen durch die deutsche Conterganstiftung zu. In Spanien haben drei weitere Unternehmen unabhängig von Grünenthal Thalidomid-haltige Medikamente vertrieben. Betroffene dieser Präparate erhielten vom spanischen Staat bis zu 100.000 €.

 

Die Conterganstiftung

Vergleich zwischen Eltern der betroffenen Kinder und Grünenthal sowie die Gründung der Conterganstiftung.

 

 

 

 

 

 

Person mit Headset zur Sprachsteuerung des eigenen Computers mit der Software Dragon der Firma Paradicta

Unterstützung Thalidomidbetroffener heute

Für Thalidomidbetroffene Menschen gibt es heute ein umfassendes finanzielles Versorgungsnetz.

 

Historisches Foto des Gerichtssaals in Aalsdorf bei Aachen mit Blick ins Publikum des Contergan-Prozesses

Der Contergan-Prozess

Am 27. Mai 1968 begann in Alsdorf bei Aachen der so genannte „Contergan-Prozess". Das Strafverfahren gegen neun leitende Mitarbeiter von Grünenthal war das bis dahin aufwändigste Verfahren in der deutschen Rechtsgeschichte.  

Angebliche Absprachen

Englische Anwälte wollen neue Dokumente gefunden haben, die belegen sollen, dass es geheime Absprachen zwischen der Staatsanwalt bzw. dem Staat und Grünenthal gegeben hat, die zur Einstellung des Strafverfahrens geführt haben. Diese Dokumente stammen aus öffentlich zugänglichen Archiven und werden nach Auffassung vieler Experten falsch interpretiert.

 

Die Entschuldigung

Am 31. August 2012 entschuldigte sich der damalige CEO von Grünenthal Dr. Harald F. Stock im Auftrag des Unternehmens, der Eigentümer und Mitarbeiter bei den Betroffenen und ihren Familien für das lange Schweigen des Unternehmens.

 

 

Arzneimittelgesetz in Deutschland

Die Arzneimittelindustrie unterliegt heute strengen Kontrollen bei der Entwicklung und Einführung von neuen Medikamenten und Wirkstoffen. Doch das war nicht immer so. Die großen Fortschritte in der Arzneimittelsicherheit waren letztendlich eine Folge der Contergan-Tragödie.

 

Historische Fotografie des Eintrags im deutschen Handelsregister

Thalidomid & Drittes Reich

In Großbritannien wird in der Öffentlichkeit in unregelmäßigen Abständen das Gerücht gestreut, der Wirkstoff Thalidomid sei eine Entwicklung der Nazis und bei Grünenthal hätten hochrangige Funktionäre des Regimes gearbeitet.