Unsere Haltung

Die Contergan-Tragödie ist und bleibt Teil der Firmengeschichte von Grünenthal. Grünenthal und die Eigentümerfamilie bedauern die Folgen der Contergan-Tragödie sehr. Für Grünenthal ist es von moralischer Bedeutung sich gemeinnützig zu engagieren, um die Lebenssituation der Contergan-Betroffenen nachhaltig zu verbessern.
Wir haben den Anspruch, mit den Contergan-Betroffenen gemeinsam Projekte zu definieren, die eine bedarfsorientierte und konkrete Hilfe darstellen.

Aktuelles

Viertes Gesetz zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes

Am 28. Februar 2017 wurde das Vierte Gesetz zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Es ist nun rückwirkend zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten.

 

Unsere Position zur aktuellen Debatte im Europäischen Parlament

Unsere Position ist eindeutig: Es besteht ein etabliertes Netz der finanziellen Versorgung von Thalidomid-betroffenen Menschen in Europa. Die Conterganstiftung*, in die Grünenthal über 100 Millionen Euro eingezahlt hat, unterstützt Betroffene in insgesamt 38 Ländern mit monatlichen Zahlungen zwischen 662 € und 7.480 € einschließlich Betroffene in Spanien, soweit deren Mütter Thalidomid-haltige Präparate von Grünenthal eingenommen haben.

 

Angebliche Absprachen

Englische Anwälte wollen neue Dokumente gefunden haben, die belegen, dass es geheime Absprachen zwischen der Staatsanwalt bzw. dem Staat und Grünenthal gegeben hätte, die zur Einstellung des Strafverfahrens geführt haben.